Homeoffice wird als Arbeitsmodell – nicht zuletzt aus Gründen des Infektionsschutzes durch die Pandemie – immer beliebter und öfter von Unternehmen eingesetzt. Viele Aufgaben lassen sich dank der Digitalisierung nicht mehr nur im Büro, sondern von überall aus erarbeiten. Doch was ist, wenn es dabei zu einem Unfall kommt? Was passiert, wenn Beschäftigte beispielsweise während einer Telefonkonferenz stolpern und sich dabei verletzen? Oder wenn Sie langfristige Rückenschäden erleiden, weil Ihr Tele-Arbeitsplatz nicht ergonomisch eingerichtet ist?

In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie bei der Arbeit im Homeoffice im Bezug auf Ihre Arbeitssicherheit achten müssen. Unsere digitale  Gefährdungsbeurteilung für das Homeoffice macht es möglich, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu Hause effektiv einzuschätzen und sinnvolle Maßnahmen zu beschließen.

Die größten Gefahrenquellen im Home-Office

Wenn es bei der Tätigkeit im Homeoffice im Rahmen der Arbeitssicherheit zu einem Unfall kommt, wird über kurz oder lang die Frage kommen: „Haben Sie diese Gefährdungen nicht vorhergesehen?“ Deshalb ist es wichtig, alle potenziellen Gefahren im Homeoffice frühzeitig zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um die Eintrittswahrscheinlichkeit von Gefährdungen sowie deren Auswirkungen zu senken. Zu den häufigsten Gefahrenquellen im Homeoffice zählen:

  • Stolpern: Der Staubsauger steht noch herum, ein Paketbote hat etwas angeliefert oder die Kinder haben ihr Spielzeug in der Wohnung verteilt. Sie laufen im Wohnzimmer herum während Sie konzentriert an einer Telefonkonferenz teilnehmen. Und schon ist es passiert: Sie stolpern.

  • Ausrutschen: Falls Sie kein festes Arbeitszimmer haben, aus dem heraus Sie Ihre Tätigkeiten verrichten, sitzen Sie möglicherweise mal im Wohnzimmer, mal in der Küche oder in anderen Räumlichkeiten. Einige davon sind mit Teppich ausgestattet, andere gefliest. Wenn es feucht wird, können die Fliesen schnell rutschig werden, Sie rutschen aus und stürzen.

  • Gefahr von Haltungs- oder Rückenschäden: Während Unternehmen häufig einer betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung unterliegen, ist dies im Homeoffice in der Regel nicht der Fall. Im Büro sind Arbeitsplätze unter ergonomischen Faktoren eingerichtet, aber zu Hause nicht. Da Rückenschäden zu den häufigsten Gründen für berufsbedingte Krankheiten zählen, ist es wichtig, sich auch im Homeoffice über rückengerechtes Arbeiten Gedanken zu machen.

Um die Arbeitssicherheit in Ihrem Homeoffice zu gewährleisten, können Sie eine besondere Gefährdungsbeurteilung fürs Homeoffice selbst erstellen, die diese Faktoren abfragt. Sie erhalten eine Einschätzung darüber, welche Gefahren in Ihrem Homeoffice existieren. Und Sie bekommen Maßnahmen vorgeschlagen, um diese zu beseitigen.

Jetzt über Gefährdungsbeurteilung informieren

So funktioniert die Gefährdungsbeurteilung für die Arbeitssicherheit im Homeoffice

Unsere Software zur Gefährdungsbeurteilung führt Sie automatisch durch einen Fragebogen, in dem Sie zunächst die Räume auswählen, von welchen Sie aus regelmäßig zu Hause arbeiten. Anschließend fragt die Software ab, wie wahrscheinlich verschiedene Gefährdungen sind. Im nächsten Schritt beantworten Sie Fragen zu Ihrer Sitzhaltung. Und schließlich Fragen zur Belastung, durch Stress, Arbeitsunterbrechungen etc. Sie erhalten eine Sofortauswertung mit den wichtigsten Gefährdungen – aufgelistet nach Priorität.

Wenn Sie auf die einzelnen Gefährdungen klicken, erhalten Sie einen Vorschlag mit Maßnahmen. Sie können eintragen, bis wann Sie diese umsetzen wollen. Zum Schluss können Sie sich ein PDF anfordern, in dem alle Gefährdungen sowie die von Ihnen vorgenommenen Maßnahmen aufgelistet sind. Außerdem erhalten Sie ein Zertifikat über die erfolgreich durchgeführte Gefährdungsbeurteilung für Ihr Homeoffice. Das Zertifikat sollten Sie Ihrem Arbeitgeber zur Dokumentation vorlegen.

Arbeitssicherheit im Homeoffice wird in den kommenden Monaten und Jahren ein immer bedeutsameres Thema werden. Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden.

Arbeitssicherheit-sofort unterstützt Sie dabei, Ihr und das Homeoffice Ihrer Beschäftigten im Rahmen der rechtskonformen Arbeitssicherheit sicherer zu machen.