Schriftliche Pflichtenübertragung an die Führungskräfte

„Inhaber oder Geschäftsführer müssen Unternehmerpflichten im Arbeitsschutz schriftlich auf Führungskräfte übertragen. Diese schriftliche Pflichtenübertragung für Führungskräfte beruht auf der Unfallverhütungsvorschrift DGUV-Vorschrift 1, § 13. In dieser Pflichtenübertragung sind der Verantwortungsbereich und die konkreten Befugnisse der beauftragten Führungskraft festzulegen. Selbstverständlich ist die Pflichtenübertragung vom Beauftragten persönlich gegenzuzeichnen“, sagt Tobias Metz, Leiter des Geschäftsbereichs Arbeitssicherheit-sofort und Vorstandsvorsitzender der AuA24 AG in Norderstedt.

Schriftliche Pflichtenübertragungen für Führungskräfte gehören zu den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen im Arbeitsschutz. Die Arbeitsschutzmaßnahmen sollen Unfälle, gesundheitliche Beeinträchtigungen und betriebliche Störungen vermeiden helfen.

„Regelmäßig werden in Besichtigungsberichten von Betriebsstätten kleiner und mittelständischer Unternehmen durch die Berufsgenossenschaft Verstöße in der Kombination ,Schriftliche Pflichtenübertragung für Führungskräfte‘ [sic] mit ,Keine Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellt‘ [sic] festgestellt. Wem die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) oder die Berufsgenossenschaft nach einer Betriebsprüfung Mängel in einem der Bereiche Arbeitsmedizin, Brandschutz, Arbeitssicherheit oder Elektrosicherheit mit einer Frist zur Mängelbeseitigung attestiert, der sollte unbedingt innerhalb der Frist alle Forderungen genauestens erfüllen, will er nicht persönlich zur Verantwortung gezogen werden“, rät Tobias Metz abschließend.

Hintergrund:

Der Geschäftsbereich Arbeitssicherheit-sofort.de ist auf Kleinstbetriebe sowie mittelständische Unternehmen spezialisiert und vermittelt rechtssicher innerhalb von 48 Stunden Betriebsbeauftragte für Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Brandschutz sowie Elektrosicherheit.