Gefährdungsbeurteilung im Bauwesen

Der Begriff der Gefährdungsbeurteilung ist gerade in Unternehmen im Bauwesen wichtig. Ohne eine regelmäßige Beurteilung von Gefahren auf der Baustelle schleichen sich Sicherheitslücken ein, die nicht selten in vermeidbaren Arbeitsunfällen enden. Für eine Fachkraft für Arbeitssicherheit ist es vergleichsweise einfach, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Viele Unternehmer wissen jedoch nicht genau, was es damit auf sich hat. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie bei einer Gefährdungsbeurteilung im Bauwesen achten müssen.

Warum ist eine Gefährungsbeurteilung gerade im Bauwesen so wichtig?

Die Gefährdungsbeurteilung ist besonders im Baugewerbe und im baunahen Gewerbe wichtig. Hier passieren häufig Unfälle auf der Baustelle, die schnell die Gesundheit von Beschäftigten schwer beeinträchtigen oder sogar das Leben bedrohen können.

Deshalb gibt es von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) spezielle Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilungen, die laufend im Unternehmen durchgeführt und aktualisiert werden müssen.

Rechtliche Grundlagen sind

sowie andere arbeitsschutztechnisch relevante Gesetze und Verordnungen.

Bei Arbeitssicherheit-sofort können Sie sich eine rechtskonforme Gefährdungsbeurteilung auf Grundlage Ihrer individuellen Daten erstellen lassen. Dazu nutzen Sie einen einfachen Fragebogen, den Sie in wenigen Minuten ausfüllen können. Anschließend wird Ihre Gefährdungsbeurteilung – angepasst auf Unternehmen im Bauwesen – generiert.

Gefährdungsbeurteilung im Bauwesen: Was ist das?

Die Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft ist die Dachinstitution über allen Baugewerben und baunahen Dienstleister in Deutschland. Mit circa 500.000 Betrieben ist es eine der größten Berufsgenossenschaften. Auf der offiziellen Homepage des BG Bau finden Sie für den Start hilfreiche Informationen, Arbeitshilfen und ergänzende Werkzeuge für eine qualifizierte Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung.

Bei Bau-Unternehmen gelten noch einmal strengere Anforderungen als beispielsweise in einer Mode-Filiale. Wenn Sie der BG Bau als Berufsgenossenschaft angeschlossen sind, müssen Sie damit rechnen, dass diese die Auflagen regelmäßig kontrolliert. Die Gefährdungsbeurteilung ist eine der wesentlichen Maßnahmen im Arbeitsschutz. Eine solche anzufertigen bzw. smart anfertigen zu lassen, ist unerlässlich. Bei Versäumnissen drohen empfindliche Strafen, die bis zur Geschäftsschließung reichen können.

Die Anforderungen der Gefährdungsbeurteilung im Bauwesen

Der Alltag eines typischen Bauarbeiters ist nicht immer bequem. Die Baustelle ist schmutzig, die Mitarbeiter sind dem Wetter ausgesetzt und es müssen viele schwere Maschinen bedient werden, an denen man sich verletzen könnte. Dementsprechend ist in diesem Berufsfeld die Gefährdungsbeurteilung umso wichtiger, um an diesen – ohnehin vergleichsweise gefährlichen – Arbeitsplätzen mehr Sicherheit für die Mitarbeiter zu gewährleisten.

Besonders im Umgang mit gefährlichen Maschinen müssen Ihre Mitarbeiter eine angemessene Unterweisung erfahren, damit jeder weiß, wie sie zu bedienen sind, ohne dass sich unnötige Gefahren realisieren.

Die BG Bau hat in kurzen Leitfäden besondere Bereiche aus dem Bauhandwerk selektiert, in denen Gefahren besonders häufig auftreten. So gibt es Infos beispielsweise gesondert für Dachdecker, Hochbauer, Isolierer oder den Einsatz von Betonbohrern und Betonsägen.

An diesen Fragen können Sie sich orientieren oder Sie greifen auf die Gefährungsbeurteilung von Arbeitssicherheit-sofort zurück.

Gefährdungsbeurteilung erstellen: Was Sie beachten müssen

Wenn Sie ein Gefährdungsbeurteilung erstellen möchten, dann gibt es bestimmte Schritte, die es Ihnen einfacher machen, den Überblick zu behalten:

  1. Grenzen Sie unterschiedliche Arbeitsbereiche und Tätigkeiten voneinander ab (z.B. Baustelle vs. Buchhalterin oder Elektriker vs. Sekretär usw.) – so gewinnen Sie eine Übersicht über die unterschiedlichen Felder und können so detaillierter Gefahren ausmachen und bestimmten Mitarbeiter-Gruppen zuordnen
  2. Gefährdungen ermitteln: Nutzen Sie die Leitfäden der BG Bau, den gesunden Menschenverstand und vergewissern Sie sich am besten selbst vor Ort, wo, wie und warum Gefahrensituationen auftreten.
  3. Anschließend müssen Sie eine Einschätzung treffen, wie groß die tatsächliche Gefahr ist und somit das Risiko eines Arbeitsschrittes oder einer Tätigkeit bewerten
  4. Oft ist es ratsam bestimmte Maßnahmen einzuleiten, die verhindern sollen, dass sich eine drohende Gefahr realisiert. Hier können Sie auch Ihre bestellte Fachkraft für Arbeitssicherheit zu Rate ziehen und gemeinsam an einem Lösungs-Konzept arbeiten.
  5. Ist die Maßnahme einmal beschlossen, geht es für Sie an die Umsetzung. Die Mitarbeiter müssen informiert werden und ggf. eine neue Unterweisung erhalten.
  6. Nun sollten Sie die Maßnahme beobachten und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen. Wenn nötig können Sie natürlich auch im Nachhinein noch Anpassungen vornehmen.

Mit diesen sechs einfachen Schritten können Sie Ihre gesamte Firma analysieren. Und genau das fordert die BG Bau Gefährdungsbeurteilung.

Gefährdungsbeurteilung von Arbeitssicherheit-sofort: Alle Anforderungen der BG Bau erfüllen

In die smarte Gefährdungsbeurteilung von Arbeitssicherheit-sofort sind die Anforderungen der BG Bau eingeflossen. Die BG Bau Gefährdungsbeurteilung bietet Ihnen Rechtssicherheit und das schon innerhalb weniger Minuten und an Hand ausgewählter und spezifischer Fragen.

Wir haben uns an den offiziellen Maßgaben der BG Bau orientiert und dementsprechend Unfallschwerpunkte herausgearbeitet, die Sie besonders im Blick haben sollten, um bei einer Prüfung der Berufsgenossenschaft nicht mit leeren Händen dazustehen.