Gefährdungsbeurteilung BG Bau

Unternehmen der Baubranche setzen ihre Beschäftigten ungleich größeren Gefahren aus als es beispielsweise Unternehmen aus dem Bereich der Verwaltung oder des Einzelhandels tun. So können z. B. bei Abbrucharbeiten Verletzungen durch Steinschlag entstehen, Beschäftigte können von Gerüsten stürzen oder sich an offenen Leitungen einen elektrischen Schlag zuziehen. Entsprechend müssen Unternehmen der Baubranche umfangreicheren gesetzlichen Bestimmungen entsprechen als andere. Dazu zählen unter anderen:

  • das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG),
  • die DGUV 2,
  • die Biostoffverordnung (BioStoffV)
  • die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und
  • die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

In ihren Ratgebern zur Gefährdungsbeurteilung weist die BG Bau darauf hin, dass jeder Unternehmer oder jede Unternehmerin seine Gefährdungsbeurteilung individuell erstellen kann. Jedoch ist es sinnvoll, sich an den Anforderungen zu orientieren, die die BG Bau an eine Gefährdungsbeurteilung stellt.

Eine Gefährdungsbeurteilung nach den Anforderungen der BG Bau erstellen: Beispiele für besondere Gefährdungen

Beschäftigte der Baubranche unterliegen zahlreichen Gefährdungen, die Arbeitgeber*innen in der Gefährdungsbeurteilung aufnehmen müssen. Beispielhaft sind drei davon aufgeführt.

Gerade in der Bauwirtschaft sind die Gefährdungen von Gewerk zu Gewerk unterschiedlich. Beschäftigte in Unternehmen aus dem Bereich des Betonbohrens und -sägens sind anderen Gefährdungen ausgesetzt als beispielsweise Glaser, Messebauer oder Zimmerer. Entsprechend weist die BG Bau darauf hin, dass eine Gefährdungsbeurteilung für die unterschiedlichen Gewerke individuell angepasst werden muss.

Empfehlungen der BG Bau zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Hinblick auf besondere Gefährdungen

Gerade Beschäftigte der Bauwirtschaft sind sogenannten „besonderen Gefährdungen“ ausgesetzt, die sich beispielsweise durch das manuelle Heben, Halten, Tragen von Lasten oder durch stark beanspruchende manuelle Arbeitsprozesse ergeben. Zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung empfiehlt die BG Bau deshalb, besonders Augenmerk auf folgende besondere Gefährdungen zu legen:

  • manuelles Heben, Halten und Tragen von Lasten,
  • manuelles Ziehen und Schieben von Lasten,
  • manuelle Arbeitsprozesse,
  • Ausübung von Ganzkörperkräften,
  • Körperfortbewegung und
  • Körperzwangshaltung.

Die Empfehlungen der BG Bau zur Gefährdungsbeurteilung werden in der Online-Gefährdungsbeurteilung von Arbeitssicherheit-sofort abgedeckt. Als Unternehmen erhalten Sie 90 Tage lang ein Zertifikat über die sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung, Mitarbeiterunterweisungen sowie zur Erstellung einer Online-Gefährdungsbeurteilung kostenlos. Arbeitssicherheit-sofort versteht sich als Partner für Unternehmen im Baugewerbe, die eine Gefährdungsbeurteilung nach den Maßgaben der BG Bau erstellen möchten und die ihre Beschäftigten effektiv vor Gefahren schützen wollen.

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Richtlinien der BG Bau zur Gefährdungsbeurteilung beachten: So geht es

Mit der Gefährdungsbeurteilung von Arbeitssicherheit-sofort können Sie als Unternehmen der Baubranche schnell und einfach die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Bei einer Kontrolle durch die BG Bau können Sie eine aktuelle Gefährdungsbeurteilung vorlegen. Das Onlinetool unterstützt Sie dabei, die Gefährdungen zu identifizieren, Maßnahmen zur Überwindung dieser Gefährdungen zu erarbeiten und Verantwortliche zu bestimmen, die die Sicherheitsmaßnahmen umsetzen. 90 Tage lang können Sie die Leistungen unseres Basiszertifikats kostenlos in Anspruch nehmen.

Falls Ihnen eine Kontrolle durch die Berufsgenossenschaft ins Haus steht, erhalten Sie von uns schnelle Hilfe. Wir unterstützen Sie dabei, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen, die den Vorgaben der DGUV-Vorschrift 2 entspricht. Wir helfen Ihnen, Arbeitsschutzbetreuung schnell, einfach und rechtssicher umzusetzen.

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